| |
(Sie können den Newsletter hier
abonnieren.)
| #132: WinHex, X-Ways
Forensics und X-Ways Investigator 17.0 veröffentlicht
27. März 2013 |
In dieser Ausgabe des Newsletters informieren wir Sie
über ein weiteres Update mit bemerkenswerten neue Features, die Version
17.0.
Evaluationsversion von WinHex:
http://www.x-ways.net/winhex.zip
(korrekte Download-Adresse auch für Benutzer mit einer privaten,
professionellen oder Specialist-Lizenz)
Insbes.
Benutzer von X-Ways Forensics, X-Ways Investigator und X-Ways Imager finden
Download-Instruktionen, Log-In-Daten sowie Details zur Update-Berechtigung wie immer unter
http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html. Lizenzierte Benuter, deren
Update-Berechtigung abgelaufen ist, erhalten von dort Upgrade-Angebote. Beachten Sie, daß
lizenzierten Benutzern von X-Ways Forensics und X-Ways Investigator mit
aktiver Update-Berechtigung auch alle älteren Versionen bequem zum Download
angeboten werden, anderen i. d. R. auf Anfrage.
Wenn Sie an Informationen über Service-Releases interessiert sind, wenn
diese veröffentlicht werden, können Sie diese im Bereich „Announcements“ des Forums einsehen und sich bei noch aktiver
Update-Berechtigung ein Konto anlegen und Benachrichtigungen über neue
Informationen in diesem Bereich per E-Mail abonnieren.
Bitte beachten Sie, wenn Sie eine ältere Version weiter
nutzen möchten, sollten Sie das letzte Service-Release der betreffenden
Version verwenden. Fehler in älteren Releases sind mit einer gewissen
Wahrscheinlichkeit bereits behoben worden und sollten nicht mehr an uns
berichtet werden.
Schulungen
Köln,
8.-11. Apr. 2013 (X-Ways Forensics, ausgebucht)
Köln,
3.-6. Juni 2013 (Speicherforensik, FAT, exFAT, NTFS, XWFS2, Ext2/3/4,
XFS)
Weitere Informationen
Was ist neu in v16.7?
(Beachten
Sie, daß sich die meisten Änderungen nur auf X-Ways Forensics beziehen, die
forensische Edition von WinHex.)
Netzwerk-Dongle
-
Fähigkeit, X-Ways Forensics 17.0 und folgende Versionen
(auch v16.9 SR-4 und v16.8 SR-10) mit Netzwerk-Dongles zu verwenden. Netzwerk-Dongles
sind ab jetzt optional anstellen von normalen Dongles erhältlich. Ein einzelner
Netzwerk-Dongle kann x Lizenzen repräsentieren und x normale
Dongles ersetzen und es den Benutzern ermöglichen, X-Ways Forensics auf
x Rechnern
im selben Netzwerk gleichzeitig laufen zu lassen. Der Netzwerk-Dongle wird an
einen beliebigen Rechner im Netzwerk angeschlossen und den Client-Systemen durch ein
Dongle-Server-Programm oder einen -Service zur Verfügung gestellt. Falls ein
Client-System mehrere Netzwerk-Dongles findet, kann der Nutzer einen davon beim Start
von X-Ways Forensics auswählen. Falls einer dieser Dongles bereits vollständig
verwendet ist hinsichtlich der Anzahl Lizenzen, die er repräsentiert, kann der
Nutzer dies sehen und einen anderen Dongle wählen. Praktischerweise kann ein
Netzwerk-Dongle auch lokal wie ein gewöhnlicher Dongle oder ein Multi-User-Dongle
verwendet werden, wenn nötig!
Sie haben die Wahl, neue Lizenzen mit einem Netzwerk-Dongle statt normaler
Dongles zu bestellen, abhängig von der Anzahl Lizenzen entweder umsonst
oder gegen einen Aufpreis. Wenn Sie bereits viele Lizenzen besitzen, können
wir Ihnen anbieten, viele oder alle Ihrer existierenden normalen Dongles gegen
einen einzelnen Netzwerk-Dongle einzutauschen. Viele weitere Informationen zu
Dongles im allgemeinen und Netzwerk-Dongles im Besonderen finden Sie auf
http://www.x-ways.net/forensics/dongle-d.html#types.
Dateisystem-Unterstützung
-
In neu erzeugten Datei-Überblicken von HFS+-Volumes mit
harten Verweisen können Sie solche Dateien jetzt direkt einsehen und müssen
die zugehörige sogenannte indirekte Knoten-Datei nicht mehr manuell
aufsuchen (diejenige, deren Name die iNode-Nummer enthält, die in der Kommentar-Spalte
angegeben ist).
-
Neu erzeugte Datei-Überblicke unterstützen jetzt ein
neues Konzept: "zugehöriger" Dateien; die miteinander verwandt
sind auf andere Weise als Eltern-Kind-
und Geschwister-Beziehungen. Die zugehörige Datei für harte Verweise in
HFS+ zum Beispiel ist die entsprechende indirekte Knoten-Datei. Die
zugehörige Datei für Dateien,
die in Schattenkopien in NTFS gefunden wurden, ist die
Schattenkopie-Trägerdatei. Die zugehörige Datei für eine
Schattenkopie-Trägerdatei ist die zugehörige Snapshot-Properties-Datei
(in der Typ-Spalte als "snapprop" bezeichnet). Weitere Arten von n:1-Beziehungen sind in zukünftigen Versionen vorstellbar. Dateien,
für die eine zugehörige Datei definiert ist, werden links neben in ihrem
Icon mit einem kleinen blauen, nach unten zeigenden Pfeil versehen.
-
Ein neuer Befehl im Kontextmenü des Verzeichnis-Browsers (im
Untermenü Navigation) erlaubt das bequeme Aufsuchen der zugehörigen Datei, falls
eine solche für die ausgewählte Datei existiert. Sie können auch
Umschalt+Rücksetztaste drücken, um zur verwandten Datei zu navigieren. Dies ist
analog zum alleinigen Betätigen der Rücksetztaste, was zur Eltern-Datei bzw.
-Verzeichnis navigiert.
-
Für Dateien, die von v17.0 und später in
Schattenkopien gefunden werden, zeigt die Attr.-Spalte jetzt die fortlaufende Nummer des
Snapshots an, in dem diese gefunden wurden, wie von der Snapshot-Properties-Datei
angezeigt.
-
Vermeidet weitere bedeutungslose identischen Spuren von Dateien, die
in Schattenkopien gefunden werden.
-
In neu erzeugten Datei-Überblicken von NTFS-Volumes erhalten
Dateien mit harten Verweisen jetzt eine Sonderbehandlung. Ein zusätzlicher harter Verweis, der
lediglich einen kurzen Dateinamen bereitstellt, um die 8.3-Bedingungen alter Microsoft
DOS/Windows-Versionen zu erfüllen, wird nicht mehr als Verweis gezählt.
Stattdessen wird für solche Dateien ihre Verweis-Zählung in der Verweise-Spalte
des Verzeichnis-Browsers mit einem ° markiert. Auf diese Art repräsentiert die
Verweis-Zählung besser die tatsächlich im Datei-Überblick von X-Ways
Forensics vorhandenen harten Verweise, und normale Dateien haben immer einen Wert 1, während
2 oder mehr wirklich eine Besonderheit bedeutet.
-
Ein Filter für die ID-Spalte ist jetzt verfügbar, mit dem
bequem andere harte Verweise einer gegebenen Datei ermittelt werden können
(außer in HFS+).
-
Wenn eine Datei mit harten Verweisen in Dateisystemen mit direkter
Unterstützung für harte Verweise (nicht HFS+) eingesehen wird, werden die anderen
harten Verweise optional jetzt ebenfalls zugleich als bereits eingesehen markiert,
wie von früheren Versionen bekannt für Duplikate laut Hash.
-
Wenn eine Berichtstabellen-Verknüpfung gleichzeitig auch
für Duplikate der ausgewählten Dateien erzeugt wird, schließt dies
jetzt auch die anderen harten Verweise derselben Datei mit ein (außer in HFS+).
-
Unterstützung von tiefer verschachtelten
Unterverzeichnissen in Ext*-Dateisystemen.
Suchfunktionen
-
In neu erzeugten Datei-Überblicken von NTFS-Volumes können alle
"echten" harten Verweise (d. h. alle außer kurze Dateinamen) bis
auf einen bequem von der logischen Suche und der Indexierung ausgeschlossen werden. Heutzutage finden sich
in Windows-Installationen oft zwischen 10.000 und 100.000 harte Verweise
von Systemdateien, zum Beispiel 27 Verweise auf eine Datei wie
"Ph3xIB64MV.dll" in Verzeichnissen wie etwa
\Windows\System32\DriverStore\FileRepository\ph3xibc9.inf_amd64_neutral_ff3a566e4...
\Windows\System32\DriverStore\FileRepository\ph3xibc2.inf_amd64_neutral_7621f5d6...
\Windows\System32\DriverStore\FileRepository\ph3xibc5.inf_amd64_neutral_2270382...
\Windows\winsxs\amd64_ph3xibc9.inf_31bf3856ad364e35_6.1.7600.16385_none_a0a...
\Windows\winsxs\amd64_ph3xibc5.inf_31bf3856ad364e35_6.1.7600.16385_none_9e7...
\Windows\winsxs\amd64_ph3xibc12.inf_31bf3856ad364e35_6.1.7600.16385_none_64...
etc. etc.
Indem man nur einen Verweis einer Datei durchsucht, kann man typischerweise
mehrere GB an doppelten Daten ausschließen und verpaßt dennoch
nichts,
wenn man alle anderen Dateien durchsucht. Die zusätzlichen harten Verweise,
die ausgeschlossen werden, werden in der Spalte Verweise mit einem Stern (*) markiert. Suchtreffer im einzigen Verweis,
der durchsucht wurde, werden mit dem Hinweis "-> Verweise" in der Spalte
Anmerk. versehen, um Sie an die anderen harten Verweise derselben Datei zu erinnern,
falls diese Suchtreffer relevant sind.
-
Unterstützung für eine weitere künstlich definierte
Codepage, die es ermöglicht, UTF-16-Text zu suchen und zu lesen, der von MS Outlook
in sogenannter komprimierbarer Verschlüsselung kodiert ist.
-
Es ist jetzt möglich in bis zu sechs Codepages gleichzeitig
suchen oder indexieren zu lassen.
-
Die bereits früher unterstützte künstliche
nicht-Unicode-Codepage für MS Outlook komprimierbare Verschlüsselung
arbeitet jetzt auf der Basis einer nutzerdefinierten Codepage (standardmäßig
identisch mit derjenigen, die in Ihrem Windows-System für Nicht-Unicode-Anwendungen
aktiv ist), nicht nur Latin 1. Unter Umständen wichtig für Sprachen, die
nicht westeuropäisch sind. Outlook verwendet die Windows-System-Codepage in seiner
alten, nicht-Unicode-fähigen Variante von PST.
-
PST- und OST-Dateien werden von der logischen Suche und der
Indexierung jetzt nicht mehr ausgeschlossen, wenn die empfehlenswerte
Datenreduktion aktiv ist und E-Mails und andere Outlook-Daten daraus extrahiert
wurden, dafür aber MBOX.
-
Suchtreffer in allen Varianten von UTF-16, die nicht an geradzahligen
Offsets ausgerichtet sind, werden in der Anmerk.-Spalte als
"unaligned" gekennzeichnet, als kleiner Hinweis und Erklärung, warum Sie
den Text nur in der die Ausrichtung beachtenden Kontext-Vorschau der Suchtreffer-Spalte
lesen können, aber nicht in der Text-Spalte.
-
Logische Suchen decken jetzt auch ganz speziell den
Übergangsbereich zwischen nicht-initialisierten (aber physisch
allokierten) Bereichen von Dateien zu unmittelbar folgendem freien Speicher
ab, falls die Option "Übergang Dateischlupf/freier Speicher" aktiv ist.
-
Fähigkeit, eine logische Suche in ausgewählten Dateien
über das
Kontextmenü des Verzeichnis-Browsers aus dem Asservat-Überblick zu starten.
Dateiformat-Unterstützung
-
Die Funktion "Eingebettete Daten aus diversen Dateitypen
hervorholen" verwendet einige spezielle Algorithmen für bestimmte Dateitypen
(Windows.edb, thumbs.db, PLists) und Datei-Header-Suche auf Byte-Ebene für alle
anderen Host-Dateien. Diese Header-Suche war in früheren Versionen auf eingebettete
JPEG- und PNG-Dateien beschränkt (+EMF in mehrseitigen .spl Druck-Spooler-Dateien).
Jetzt wird nach allen Dateitypen gesucht, deren Definition in der Datei "File Type
Signatures Search.txt" einen Tilde-Algorithmus (~) besitzt und mit dem neuen Flag
"e" (für "eingebettet") markiert ist. Ein sehr gutes Beispiel dieser
neuen Flexibilität sind .lnk-Verknüpfungen, die jetzt in
customdestinations-ms Jumplists gesucht werden.
-
Spezielle Extraktion von Objekten (Bilder und andere), die
in OLE2-Verbunddateien wie MS Word .doc und MS PowerPoint .ppt eingebettet sind, in
denen zuvor nur JPEG und PNG gefunden wurden, und dies nur durch gewöhnliche Datei-Header-Suche.
Eingebettete Bilder werden jetzt oft mit ihrem Originalnamen oder ihrer Benennung im
Dokument ausgegeben und werden korrekt extrahiert, selbst wenn sie innerhalb der
OLE2-Verbunddatei fragmentiert gespeichert sind.
-
Das Aufnehmen der Inhalte von 5 üblicherweise eher irrelevanten
Zip-Untertypen ist beim Erweitern des Datei-Überblicks jetzt optional, statt wie
bisher nur JAR.
-
Das Erkunden Zip-basierter Office-Dokumente wie die von
MS Office 2007/2010, LibreOffice, OpenOffice, iWork ist jetzt ebenfalls optional
bei der Erweiterung des Datei-Überblicks. Nützlich, wenn Sie oder die
Empfänger von Datei-Containern, die Sie erzeugen, die Dokumente nur
als Ganzes sehen wollen, ohne die eingebetteten Bilder oder XML-Dateien separat,
und aus diesen XML-Dateien keine Metadaten extrahieren müssen und verschachtelte
Dokumente (Dokumente in anderen Dokumenten eingebettet) selbst erkennen können.
-
Die Unterstützung für binäre PLists wurde um die
Behandlung des undokumentierten Datentyps CF$UID ergänzt.
-
Unterstützung in der Datei-Header-Suche für "Gatherer Transaction Log".
-
Spezielle Unterstützung für Header-Suche nach Thumbcache-Fragmenten
(CMMM-Records) auf der Byte-Ebene.
-
Die ungefähre Auflösung von Videos wird jetzt in der
Pixel-Spalte angezeigt, nachdem zumindest ein Video-Einzelbild extrahiert wurde.
-
Die Option, Objekte in Registry-Hive-Dateien rekursiv anzuzeigen,
wurde entfernt.
Datenträger-Unterstützung, Datenträger-Sicherung
-
Der Technische Detailbericht prüft jetzt auf bestimmte
Lese-Inkonsistenzen, die mit Flash-Datenträgern (zum Beispiel bei bestimmten
USB-Stick-Marken/-Modellen, aber nicht bei anderen) in Bereichen auftreten können,
die noch nie beschrieben/verwendet wurden, wo die Daten undefiniert sind. Daten, die
aus solchen Bereichen gelesen werden, beispielsweise bei der Erstellung einer
Datenträger-Sicherung, können von der Menge an Daten
abhängen, die mit einem einzelnen Lesebefehl auf einmal gelesen werden.
Das Ergebnis wird im Bericht erwähnt. Wenn solche Inkonsistenzen erkannt
werden ("Inconsistent read results!" im Bericht), werden Sie ein
Meldungsfenster sehen, das anbietet, die Sektoren aus diesem
Datenträger in kleineren Einheiten zu lesen, solange er offen ist, was vermutlich die
erwarteten Nullen als Byte-Werte produziert, anstelle eines nicht aus Nullen
bestehenden Datenmusters,
das nach Zufallswerten aussieht, wenn man solche Bereiche liest. Die Nutzung dieser Option
ergibt nicht korrektere oder echtere Daten (undefiniert ist undefiniert, was nicht dasselbe
ist wie mit Nullen überschrieben), oder Daten, die mehr oder weniger Beweismaterial
enthalten, es kann lediglich einen erheblichen Einfluß auf die zu erzielende
Kompressionsrate haben und auf die Reproduzierbarkeit von Hash-Werten mit anderen
Anwendungen, die möglicherweise in anderen Größeneinheiten lesen und so
unterschiedliche Daten und Hash-Werte erzeugen. Bitte beachten Sie, daß
Inkonsistenzen auftreten können, die X-Ways Forensics nicht erkennt, da eine
vollständige Prüfung sehr langsam wäre. Wie gesagt, diese Inkonsistenzen
sind nicht fatal und kein Software-Fehler, und sie können erklärt werden.
Bedeutet das, daß Sie vor der Datenträger-Sicherung Specialist | Technischer
Detailbericht aufrufen sollten? Nein, der Bericht wird am Anfang einer Sicherung automatisch
erzeugt.
-
Seit v16.3 ist es möglich, ein RAID-System Level 5EE durch Auswahl
einer kompatiblen Variante von Level 6 zusammenzusetzen. Jetzt ist es auch möglich,
RAID-Systeme 5EE explizit auszuwählen und diese auch dann zu rekonstruieren, wenn eine
zugehörige Festplatte fehlt. RAID 5EE wird mit Forward und
Backward Parity unterstützt.
-
Fähigkeit anzugeben, wie viele Extra-Threads bei der Erzeugung von
.e01-Evidence-Files verwendet werden sollen, wenn man den winzigen Schalter in der unteren
rechten Ecke des Dialogfensters Datenträger-Sicherung anklickt. Standardmäßig
verwendet X-Ways Forensics nicht mehr als vier und macht das abhängig von der Anzahl der
Rechner-Kerne in Ihrem System, aber Sie können normalerweise problemlos versuchen, dies
auf bis zu 8 oder auf sehr leistungsfähigen Systemen mit sehr vielen Kernen auch auf 16
zu erhöhen, um die Geschwindigkeit eventuell noch weiter zu erhöhen.
-
Erkennung von dynamischen Volumes von
Windows größer als
2 TB auf GPT-LDM-partitionierten Datenträgern.
Herangehensweise
-
Fähigkeit, Dateitypen einen Rang basierend auf
deren Bedeutung/Relevanz zuzuweisen und mittels Typ-Status-Filter nach diesem
Rang zu filtern. Das Herausfiltern von Dateitypen mit Rang 0 oder 1 wird
Schriftart-Dateien, Mauszeiger, Icons, Themes, Skins, Clip-Arts, etc. ausschließen.
Dateien mit einem niedrigen Rang sind nur in sehr spezifischen Ermittlungen von
Bedeutung, wie etwa Quellcode, an dem Sie beispielsweise auf der Suche
nach Office-Dokumenten oder Bildern nicht interessiert wären, aber vielleicht
schon, wenn Sie einen Viren-Programmierer suchen. Dateitypen mit höherem Rang
sind in mehr Fällen von Bedeutung. Grundsätzlich ist der Rang in einfachen
Situationen hilfreich, wo Sie erwarten, was Sie suchen, in gemeinhin bekannten
Dateitypen zu finden. Eine andere Idee könnte sein, sich anzugewöhnen, nur
Dateien höheren Rangs zu indexieren.
-
Fähigkeit, Dateitypen einer sogenannten Gruppe zuzuordnen,
ein neues Konzept, das nicht identisch mit Dateityp-Kategorien ist. Nützlich zum
Beispiel, wenn es Ihre Standard-Vorgehensweise ist, Ermittler A Bilder und Videos
auswerten zu lassen, Ermittler B Dokumente, E-Mails und andere Internet-Aktivitäten
und Ermittler C verschiedene Formen von Betriebssystem-Dateien, basierend auf deren
jeweiligen Spezialisierungen. Sie können diesen Gruppen aussagekräftige
Namen geben und nach ihnen filtern, ebenfalls mittels Typ-Status-Filter. Die Gruppen
werden im Typ-Filter angezeigt.
-
Die neuen Festlegungen werden alle in der Datei "File Type
Categories.txt" gemacht. Existierende Dateien dieser Art werden auch weiterhin
verwendbar bleiben. Vorschläge für Rang sind in der neuen Standard-Datei
bereits angelegt. Sowohl Rang (von 0 bis 9, wobei ein fehlender Rang 0 bedeutet) und
Gruppen (Buchstaben von A bis Z) können nach einem Tabulatorzeichen am Ende der
Zeile optional definiert werden, in beliebiger Reihenfolge, zum Beispiel als
"2P" oder "DI3". So sind bis zu 10 Rang-Ebenen (aber
es ist nicht erforderlich, die Bandbreite vollständig zu nutzen) und bis zu 26
Gruppen (und Sie müssen nicht alphabetisch anfangen, Groß-/Kleinschreibung
wird ignoriert) möglich. Sie können auch Rang und Gruppen für eine
ganze Kategorie auf einmal festlegen, nach einem Tabulatorzeichen in einer Kategorie-Zeile. Um
einer Gruppe einen aussagekräftigeren Namen zu geben als nur einen Buchstaben,
fügen Sie Gruppen-Definitions-Zeilen am Ende der Textdatei ein, die mit einem
Gleichheitszeichen beginnen, z.B.
=P=Photos und Videos für Bildauswertung
=D=Dokumente, E-Mails und Internet
=I=Dateitypen für Indexierung
Ereignis-Analyse
-
Ereignis-Extraktion aus gecarvten Fragmenten von Gatherer
Transaction Logs (.gthr2) und existierenden .NTfy.gthr Dateien und mehreren
anderen Dateitypen. Dies ist eine Übersicht der Dateiformate, aus denen
derzeit Ereignisse extrahiert werden:
.firefox (~55) Fragmente
_CACHE_001_ und _CACHE_002_
.lnk Verknüpfungen
.automaticDestination-ms
.chrome Chromium cache data_1, data_2
.usnjrnl Fragmente
Registry-Hives
.hbin Registry-Hive-Fragmente
.doc (zuletzt gedruckt)
.msg
rp.log XP-Wiederherstellungspunkt
INFO2 XP-Papierkorb
.recycler Vista-Papierkorb
.snapprop Vista Snapshot-Properties
.cookie
.gthr;.gthr2 Gatherer und Gatherer-Fragmente
.pf Prefetch
JPEG GPS
OLE2 letzte Änderung
-
Mehrere Ereignisse haben jetzt individuelle Beschreibungen,
zum Beispiele Ereignisse in der Windows Registry und in index.dat-Dateien
des Internet Explorer.
-
Ein Filter für die Ereignis-Typ-Spalte ist jetzt verfügbar.
Installation/Administration
-
Benutzerspezifische Konfigurationen werden jetzt im Nutzerprofil
von Windows gespeichert, in einem Unterverzeichnis von \AppData\Local\X-Ways. Die Konfiguration wird
jetzt automatisch benutzerspezifisch, wenn X-Ways Forensics ohne Administrator-Rechte aus
einem Verzeichnis auf dem C:-Laufwerk gestartet wird, in dem der Nutzer keinen Schreibzugriff
hat, wie etwa C:\Programme. Sonst läuft X-Ways Forensics weiterhin mit einer
nicht-benutzerspezifischen Konfiguration, damit es eine portable Anwendung bleibt und nicht
unnötig Änderungen in laufenden Systemen vornimmt, die Sie einsehen möchten (Triage).
Weitere Details finden Sie auf
http://www.x-ways.net/winhex/setup-d.html. Ob eine benutzerspezifische Konfiguration
verwendet wird oder nicht (und falls ja, aus welchem Grund und wo diese gespeichert ist)
kann im Fenster Hilfe | Info nachgesehen werden. Der Grund kann sein
"necessarily" (notwendigerweise), falls im Installationsverzeichnis kein
Schreibzugriff besteht, oder "forced" (erzwungen), falls eine Datei namens
winhex.user im Installationsverzeichnis gefunden wird, oder "for this user"
(für diesen Nutzer), falls der Nutzer bereits eine individuelle Konfiguration besitzt,
aus einem der anderen beiden Gründe. Die inkonsistente Verwendung von Unterverzeichnissen
in Virtual Store wird jetzt vermieden.
Bedienbarkeit
-
Fähigkeit, den Datei-Überblick nur für ausgewählte Dateien
zu erweitern, über das Kontextmenü des Verzeichnis-Browsers.
-
Fähigkeit, die meisten Filter- und alle Sortier-Einstellungen
im aktiven Fall zu speichern und automatisch wieder zu laden, wenn ein Fall geöffnet
wird. Siehe Optionen | Verzeichnis-Browser.
-
Fähigkeit, Filter- und Sortier-Einstellungen in einer
separaten Datei zu speichern und jederzeit wieder zu laden, durch Anklicken der
Öffnen/Speichern-Icons am rechten Ende der Überschriftszeile des
Verzeichnis-Browsers. Solche Dateien erhalten die Dateierweiterung ".settings".
-
Die ausgewählten Dateitypen des Typ-Filters werden jetzt
ebenfalls optional im Fall gespeichert, wie andere Filter-Einstellungen. Beachten
Sie, daß Kollisionen zwischen Dateityp-Bezeichnungen erkennbar werden, wenn die
Auswahl für den Dateityp-Filter geladen wird. Wenn Sie beispielsweise
ursprünglich "mmf" = "MailMessage File" (Kategorie E-Mail)
ausgewählt hatten, dann werden Sie feststellen, dass "mmf" auch als
"Yamaha SMAF" (Kategorie Sound/Music) ausgewählt ist. Dies ist
normal und hat keinen Einfluß auf die Filter-Funktion. Im Zweifelsfall listet
der Filter auch andere Typen mit derselben Bezeichnung, um auszuschließen,
daß etwas übersehen wird.
-
Falls Sie entscheiden, den Verzeichnis-Browser beim Start
zunächst nicht sortieren zu lassen, dann wird ab jetzt auch beim Abschalten aller
Filter mit einem einzelnen Mausklick nicht sortiert, um Verzögerungen zu
vermeiden, wenn plötzlich alle Dateien wieder rekursiv gelistet werden.
-
Strg+A funktioniert jetzt in allen Editierfeldern und allen
Mehrfach-Auswahl-Listen in Dialogfenstern.
-
Die Prüfung auf Updates kann jetzt unter Hilfe | Online
gefunden werden.
-
Fähigkeit, in den Filtern für ID und int. ID auf
"Ungleichheit" filtern zu lassen. Nützlich falls das Erweitern
des Datei-Überblicks abstürzen sollte mit einer Datei, die noch nicht
Teil des Datei-Überblicks war, als er bei der Erweiterung zuletzt gespeichert
wurde. In diesem Fall können Sie bei einem erneuten Versuch die problematische
Datei im Voraus herausfiltern und auslassen anhand der zukuenftig zugewiesenen int.
ID.
-
Neue Attr.-Filter-Option für andere virtuelle
Dateien, was beispielsweise menschenlesbare HTML-Darstellungen für
Internet-Browser-Datenbanken, Event-Logs, etc. enthält.
-
Aktivieren des Sync-Modus deaktiviert jetzt automatisch
alle Filter, falls Filter den Verzeichnis-Browser daran hindern, die Datei
anzuzeigen, die die aktuelle Cursor-Position im Partitions-/Volume-Modus
enthält. Wie immer können Sie den Zurück-Schalter benutzen,
um zur vorherigen Liste im Verzeichnis-Browser zurückzukehren, aber
beachten Sie, daß dies nur funktioniert, wenn der Verzeichnis-Browser
den Eingabe-Fokus besitzt, nicht die untere Hälfte des Datenfensters,
wo Sie im Partitions-/Volume-Modus navigiert sind, wo mit den Zurück-
und Vorwärts-Schaltern Sprünge von einem
Offset zum nächsten rückgängig gemacht oder wiederholt werden
können.
Verschiedenes
-
Die Werte der Pixel-Spalte werden nun in Datei-Containern
des neuen Typs gespeichert.
-
Falls die Option, Unterobjekte gewählter Dateien
wiederherzustellen/zu kopieren, halb gewählt ist, bedeutet dies, daß
die einzigen Unterobjekte, die kopiert werden, E-Mail-Anhänge sind.
-
Beim Kopieren von Dateien oder Alternativen Datenströmen oder anderen
Objekten, denen einige oder alle Zeitstempel fehlen, mit dem Befehl Wiederherstellen/Kopieren
repräsentiert X-Ways Forensics den Umstand, dass ein Zeitstempel nicht verfügbar ist
indem es den entsprechenden Zeitstempel der ausgegebenen Datei auf ~0 setzt (1. Jan. 1601 in NTFS).
Dieses Verhalten existierte bereits in Versionen vor April 2012. Es kann vermieden werden, indem
man die Umschalttaste drückt, wenn man im Dialog-Fenster auf OK klickt, beispielsweise falls
Sie ein anderes Programm mit dieser Datei verwenden möchten, das Dateien mit solchen
Zeitstempeln nicht öffnet (dies wurde für VLC berichtet).
-
Fähigkeit, Video-Einzelbilder verläßlich mit aktuellen
Versionen von MPlayer zu extrahieren. MPlayer 1.1 zur Verwendung mit v17 wird jetzt als
Download bereitgehalten.
-
Verzeichnis-Browser-Option, Datei-Markierung als Häkchen darzustellen.
-
Die Option "Dateigrößen immer in Bytes anzeigen"
befindet sich jetzt in Optionen | Allgemein | Notation. Die Option zur alternativen .eml-Vorschau
befindet sich jetzt in Optionen | Viewer-Programme.
-
Extras | Datei-Tools | Rekursiv Löschen kann jetzt
automatisch Dateien löschen, für die Sie aktuell nicht das Recht
haben, sie zu löschen (zum Beispiel, weil "Trusted Installer"
der Eigentümer ist), aber für die Sie alle Rechte bekommen können
(falls Sie WinHex mit Administrator-Rechten betreiben).
-
Der Mindest-Speicherverbrauch für geladene
Datei-Überblicke wurde reduziert. Mehr Daten aus dem Datei-Überblick
können jetzt optional für bessere Performanz im Speicher gehalten werden.
-
Kompaktere interne Organisation bestimmter Dateien
im Datei-Überblick (extrahierte E-Mails, Video-Einzelbilder, virtuell
angehängte Dateien).
-
Datei-Überblicke von v16.3 (veröffentlicht Oktober
2011) and später können importiert werden, von v15.8 (Oktober 2010) bis v16.2
ebenfalls, solange keine E-Mails von diesen Versionen extrahiert wurden. Ein inkompatibler
Datei-Überblick wird erkannt und nicht konvertiert.
-
Speicherbedarf für Suchtreffer wurde um 17% reduziert. Ältere
Versionen können Suchtrefferlisten nicht öffnen, die von v17.0 und späteren
erzeugt werden.
-
Viele kleinere Verbesserungen.
-
PDF-Nutzerhandbuch und Programmhilfe überarbeitet und aktualisiert
für v17.0 auf Deutsch und Englisch.
Änderungen der Service-Releases von v16.9:
-
SR-1: Fähigkeit, eine nutzerspezifische WinHex*.cfg
Konfigurationsdatei zu erzwingen, indem eine leere Datei namens "winhex.user" im
Installationsverzeichnis angelegt wird.
-
SR-1: Zwei Fehler im Befehl "Liste exportieren" für Ereignislisten
wurden behoben.
-
SR-1: Die Spalten Absender und Empfänger werden jetzt
auch für
E-Mails befüllt, die aus MBOX- und DBX-E-Mail-Archiven mit der neuen Methode extrahiert werden.
-
SR-1: Die Unfähigkeit von X-Ways Investigator 16.9, Datenträger-Sicherungen/Container zu öffnen, wurde behoben.
-
SR-2: Mehr Tabellen werden aus bereits zuvor unterstützten
SQLite-Datenbanken extrahiert.
-
SR-2: Chinesische Übersetzung der Benutzeroberfläche aktualisiert.
-
SR-2: Ein Ausnahmefehler wurde behoben, der beim Versuch
auftreten konnte, gelöschte Verzeichniseinträge zu finden, bei der
Erzeugung eines Datei-Überblicks in XFS-Volumes.
-
SR-2: Eine theoretisch mögliche Situation wurde
vermieden,
in der zufällige Zeichen an einen (ansonsten korrekten) Dateinamen in XFS
angehängt hätten werden können.
-
SR-2: Ein Ausnahmefehler wurde behoben, der auftreten konnte,
wenn der Suchbegriffe-Filter aktiv war während ein Asservat geöffnet wurde,
das Suchtreffer enthielt.
-
SR-2: Ein Ausnahmefehler wurde behoben, der beim Parsen von PLists
unter bestimmten Umständen auftreten konnte.
-
SR-2: Ein seltener Ausnahmefehler wurde behoben, der beim Parsen
von index.dat-Dateien auftreten konnte.
-
SR-2: Ein Verarbeitungsfehler für thumbcache*.db wurde behoben.
-
SR-2: Ein seltener Fehler in der SHA-256 Berechnung bei der
Datenträger-Sicherung wurde behoben, der, falls er auftrat, bei der
späteren Prüfung
des Hash-Wertes entdeckt wurde.
-
SR-3: Die Flags u and U für die Datei-Header-Suche carven jetzt
auch aus unpartitionierten Bereichen und Partitionen mit unbekanntem Dateisystem.
-
SR-3: Die neue Option für getrennte Druckaufträge hat nicht
auf allen Systemen funktioniert. Jetzt behoben.
-
SR-3: Fähigkeit, die Online-Prüfung auf Updates jederzeit auszulösen.
-
SR-3: Die Darstellung in der Pfad-Spalte war in
v16.9 abgeschnitten. Dies wurde behoben.
-
SR-3: Ein Hängenbleiben bei Verwendung des Befehls "Cluster auflisten"
bei bestimmten Verzeichnissen in XFS wurde behoben.
-
SR-3: Ein Stabilitätsproblem in v16.9 beim Parsen von
$UsnJrnl:$J wurde behoben.
-
SR-4: Fähigkeit, die neuen Netzwerk-Dongles zu verwenden, genau
wie in v17.0.
-
SR-4: Dateisystem-Zeitstempel von Verzeichnissen werden jetzt ebenfalls
als Ereignisse ausgegeben.
-
SR-4: Reguläre Ausdrücke mit \nnn, wobei \nnn eine
Dezimalzahl darstellt, wurden in vorhergehenden Versionen nicht korrekt verarbeitet.
Dies wurde korrigiert.
-
SR-5: .lnk-Verknüpfungen, die aus Jumplists extrahiert
wurden, wurden intern fälschlich als E-Mail-Anhänge gekennzeichnet. Dies
wurde korrigiert.
-
SR-5: Die Metadaten-Extraktion wurde nach einer neuen
Installation nicht durchgeführt, bis die Unteroptionen einmal durch
Klicken von OK bestätigt wurden. Dies wurde behoben.
-
SR-5: Ein Ausnahmefehler wurde vermieden, der beim
Auswerten von Schattenkopien auftreten konnte.
-
SR-5: Verbesserte Kommunikation mit dem Netzwerk-Dongle-Server.
Wir hoffen, Sie bald wieder auf
http://www.x-ways.net
zu sehen, oder bei Facebook. Bitte leiten Sie diesen Newsletter
an andere Interessenten weiter. Anmelden kann man sich (z. B. noch mit
weiteren E-Mail-Adressen)
hier. Vielen Dank.
Freundliche Grüße
Stefan Fleischmann
--
X-Ways Software Technology AG
Agrippastr. 37-39
50676 Köln
Registergericht: AG Bad Oeynhausen HRB 7475
Vorstand: Dipl.-Wirtsch.inf. Stefan Fleischmann
Aufsichtsratsvorsitzende: Dr. Marlies Horstmeyer
Wettbewerb ist normal und gesund. Die Vorstellung, daß einem
Unternehmen das alleinige Recht auf abgerundete Rechtecke und bestimmte
Fingerbewegungen zusteht, ist absurd. Meiden Sie Produkte der Firma, die mit
ihren Anwälten rücksichtslos gegen jeden vorgeht, den sie als Hindernis ansieht,
z. B. eine Café-Besitzerin in Bonn und den brasilianischen Schöpfer des
Worts "iphone". Danke. |
| #131: WinHex, X-Ways
Forensics und X-Ways Investigator 16.9 veröffentlicht
6. Januar 2013 |
In dieser Ausgabe des Newsletters informieren wir Sie
über ein weiteres beachtenswertes Update, die Version 16.9.
Evaluationsversion von WinHex:
http://www.x-ways.net/winhex.zip
(korrekte Download-Adresse auch für Benutzer mit einer privaten,
professionellen oder Specialist-Lizenz)
Insbes.
Benutzer von X-Ways Forensics, X-Ways Investigator und X-Ways Imager finden
Download-Instruktionen, Log-In-Daten sowie Details zur Update-Berechtigung wie immer unter
http://www.x-ways.net/winhex/license-d.html. Lizenzierte Benuter, deren
Update-Berechtigung abgelaufen ist, erhalten von dort Upgrade-Angebote. Beachten Sie, daß
lizenzierten Benutzern von X-Ways Forensics und X-Ways Investigator mit
aktiver Update-Berechtigung auch alle älteren Versionen bequem zum Download
angeboten werden, anderen i. d. R. auf Anfrage.
Wenn Sie an Informationen über Service-Releases interessiert sind, wenn
diese veröffentlicht werden, können Sie diese im Bereich „Announcements“ des Forums einsehen und sich bei noch aktiver
Update-Berechtigung ein Konto anlegen und Benachrichtigungen über neue
Informationen in diesem Bereich per E-Mail abonnieren.
Bitte beachten Sie, wenn Sie eine ältere Version weiter
nutzen möchten, sollten Sie das letzte Service-Release der betreffenden
Version verwenden. Fehler in älteren Releases sind mit einer gewissen
Wahrscheinlichkeit bereits behoben worden und sollten nicht mehr an uns
berichtet werden.
Schulungen
Köln,
25.-28. Feb. 2013 (X-Ways Forensics, ausgebucht)
Köln,
8.-11. Apr. 2013 (X-Ways Forensics)
Köln,
3.-6. Juni 2013 (Speicherforensik, FAT, exFAT, NTFS, XWFS2, Ext2/3/4,
XFS)
Weitere Informationen
Herangehensweise
-
Beim Extrahieren von Metadaten (Teil des Erweiterns des
Datei-Überblicks), kann X-Ways Forensics eine Liste von Ereignissen
zusammenstellen aus Zeitstempeln, die auf Dateisystemebene gefunden werden
sowie intern in Dateien und im Hauptspeicher. Denkbare Quellen sind Verläufe
von Internet Bowsern, Event-Logs von Windows, Registry-Hives von Windows,
E-Mails usw. Eine Ereignisliste funktioniert genau wie eine Suchtrefferliste und
wird angezeigt, wenn Sie einen Schalter anklicken, der sich direkt neben dem
Schalter für Suchtrefferlisten befindet, an einem Uhrensymbol zu erkennen.
Genau wie eine Suchtrefferliste kommt eine Ereignisliste mit weiteren Spalten
daher: Zeitstempel des Ereignisses, Ereignistyp, Ereigniskategorie und optional
ein Dateioffset.
Wenn eine Ereignisliste chronologisch sortiert ist, nach Zeitstempeln,
dann funktioniert sie wie eine Zeitleiste, anhand der Sie leichter eine
Folge von Ereignissen ablesen können, die an unterschiedlichen Orten
gespeichert sind (z. B. E-Mail empfangen, Anhang abgespeichert, Anwendung
gestartet, Dokument gedruckt, Datei gelöscht), die Sie sonst nicht
untereinander im Zusammenhang sehen könnten. Wie üblich
können Sie im Asservat-Überblick Ereignisse von verschiedenen
Asservaten auf einmal sehen, rekursiv oder verzeichnisweise erkunden,
nach Ereignistyp sortieren oder nach Ereigniskategorie sowie tagesgenau
nach bestimmten Zeitspannen filtern.
Ereignisbasierte Auswertung anstelle von dateibasierter Auswertung ist
ein progressiver neuer Ansatz mit völlig anderer Perspektive, der
zu Wissen über von Computern aufgezeichnete Aktivitäten führen
kann, das auf andere Weise nur schwerlich gewonnen werden könnte.
Sie können u. U. Zusammenhänge erkennen (in Verbindung mit
Aktivität x stehende andere Aktivität), die ansonsten leicht
übersehen wird, und die Logik hinter dem, was passiert ist, besser
erklären. Die Quellen von Ereignissen, die von der Metadaten-Extraktion
in dieser Version ausgewertet werden, sind noch begrenzt (Dateisystem,
index.dat, E-Mails, Prozesse in Hauptspeicher-Dumps). Weitere werden in
künftigen Releases hinzukommen.
-
Option, mit einer angepaßten virtuellen Datei
"Freier Speicher" zu arbeiten, die um diejenigen Cluster reduziert
wird, die erkannt wurden als zugehörig zu ehemals existierenden Dateien,
um den Speicherplatz in Dateisystemen zu minimieren, der für logische
Suchen und zum Indexieren doppelt gelesen wird. Nach dem Ändern dieser
Option (in Optionen | Dateiüberblick) wird die virtuelle Datei aktualisiert,
wenn sie das nächste Mal geöffnet wird, z. B. beim Auswählen der
Datei im Datei-Modus oder die Datei bei der logischen Suche an der Reihe ist.
Relative Offsets der Suchtreffer in dieser virtuellen Datei werden u. U. falsch,
wenn sie sich ändert, so daß sie nicht zum Navigieren zu Suchtreffern
im Datei-Modus taugen.
-
Neues Flag U für Datei-Header-Signatur-Suchen
nur im bereinigten freien Speicher. Insbesondere nützlich für interne
Einträge von Zip- und RAR-Archiven, Internet Explorer index.dat-Dateien und
Firefox URL-Records um zahlreiche Duplikationen zu vermeiden.
-
Die Flags für die Signatur-Suche b (Suche auf
Byte-Ebene) und g (gierige Zuweisung) können jetzt kombiniert
werden. Nützlich, wenn Datensätze von Dateien gecarvt werden, für die
ein interner Algorithmus verfügbar ist, der mehrere zusammenhängende
Datensätze in eine einzige gecarvte Datei zusammenfassen kann. Das Flag g
stellt sicher, daß diejenigen Datensätze, die bereits hinzugefügt
wurden, nicht noch einmal separat identiziert und gecarvt werden.
Unterstützung für Dateiformate
-
Extraktion aller Tabellen (mit allen Spalten außer
Binärdaten) aus allen anderen SQLite-Datenbanken, neben den bereits
unterstützten Internet Browser-Datenbanken, als Teil der
Metadaten-Extraktion. Die erste extrahierte Tabelle wird auch als Vorschau
der SQLite-Datenbank-Datei selbst verwendet.
-
Datei-Signatur-Suche und interner Algorithmus für
Datensätze von $UsnJrnl:$J. Eine einzige Datei wird gecarvt, die aus mehreren
zusammenhängenden Datensätzen außerhalb bekannter $J-ADS besteht und bequem im Vorschau-Modus
eingesehen werden kann (noch im Teststadium). Das Einsehen einer solchen Datei ist deutlich
effizienter als das einzeln gecarvter Datensätze.
-
Fähigkeit, bestimmte nicht-standardkonforme
GIF-Bilder in der Galerie und im Vorschau-Modus mit Hilfe der internen
Graphik-Bibliothek anzuzeigen, die in v16.7 und früher Ausnahmefehler
erzeugten und deren Anzeige in v16.8 nicht versucht wurde.
-
Signaturen und Algorithmen für Dateityp-Überprüfung
und Datei-Header-Signatur-Suche erheblich überarbeitet.
-
Vorschau für .pf Prefetch-Dateien verbessert.
-
Überarbeitete Verarbeitung von PLists.
-
Die Metadaten-Extraktion für index.dat-Dateien
(HTML-Vorschau-Erzeugung und Event-Extraktion) wird jetzt auch auf gecarvte
Fragmente von index.dat-Dateien (Internet Explorer URL-Datensätze) angewandt.
-
Menüoption, Text in der Textspalte in Big-Endian
UCS-2/UTF-16 Unicode anzuzeigen. Nützlich insbesondere, um ostasiatische
Zeichen zum Beispiel in HFS*-Dateisystemen und in binären PLists korrekt
anzuzeigen.
-
Gecarvte Dateien besitzen jetzt Schlupfspeicher, falls sie
an einer Cluster-Grenze beginnen.
Datenträger-Unterstützung, Datenträger-Sicherung
-
Überlagerung von Sektoren von als schreibgeschützt
geöffneten Datenträgern oder interpretierten Images mit anderen Daten.
Das kann nützlich sein, wenn Sie kleinere vorübergehend
erforderliche Änderungen an den Daten in den Sektoren innerhalb des Programms
vornehmen müssen, um die Daten intern richtig interpretiert zu bekommen, wenn
Sie aber die Daten auf dem Datenträger oder im Image selbst nicht ändern
möchten oder dürfen (oder nicht können, weil es sich nicht um ein
Roh-Image, sondern ein .e01-Evidence-File handelt) und auch nicht eine weitere
komplette Arbeitskopie eines Images von z. B. 2 TB Größe erzeugen
möchten, wenn nur 1 Byte geändert werden muß. Solche Anpassungen
können vonnöten sein z. B. in Fällen, in denen eine Partitionstabelle
oder Dateisystem-Metadaten leicht falsche Werte enthalten, in denen lediglich das
Fehlen einer bestimmten Signatur WinHex davon abhält, das Dateisystem zu erkennen,
oder in denen ein einziges umgekipptes Bit verhindert, daß WinHex $MFT in NTFS
findet oder lediglich ein falsches Nibble das Erkennen einer Partition als eine
LVM2-Container-Partition vereitelt usw. usf. In solchen Situationen können Sie
die korrigierten Daten manuell bereitstellen und über die gelesenen Daten legen
und dann hoffentlich ohne weitere Probleme mit dem Datenträger bzw. dem Image
arbeiten und alle Partitionen und Dateien aufgelistet bekommen, als ob alles in Ordnung
wäre. Diese Funktionalität ist gedacht für fortgeschrittene Benutzer,
die nicht so leicht aufgeben, wenn Sie zunächst "nichts" sehen, und ein
gewisses Maß an Verständnis für Datenstrukturen auf niedriger Ebene
mitbringen und Wissen darüber, wie diese zu reparieren sind.
Sie können die Überlagerung ein- und ausschalten für den Datenträger
oder die Partition im aktiven Datenfenster durch Aufruf des Menübefehls
Bearbeiten | Sektoren überlagern. Dieser Befehl erlaubt es Ihnen, eine Datei
auszuwählen mit dem Roh-Inhalt von Sektoren. Z. B. können Sie eine solche
Datei erzeugen, indem Sie ein oder mehrere Sektoren als Block auswählen, den
Block in eine neue Datei kopieren, die notwendigen Änderungen darin vornehmen (sogar
in X-Ways Forensics möglich, weil normale Dateien anders als Datenträger und
interpretierte Images editiert werden können) und die Datei dann speichern. Wenn
die Datei dann angewandt wird, wird ihr Inhalt über die gelesenen Originalsektoren
geschichtet, beginnend mit dem Sektor, indem sich der Cursor befindet, oder falls die
Datei einen Namen der Art "*.n.superimposition" hat, wobei n eine Zahl ist, wird sie
auf die Sektoren beginnend bei Sektor n angewandt und alle anderen Dateien im selben
Verzeichnis, deren Namen auf die gleiche Maske paßt mit dem gleichen Basisnamen
werden ebenfalls auf die entsprechenden Sektoren wie im jeweiligen Dateinamen angegeben
angewandt. Sie sehen nun die überlagernden Daten sofort, wenn Sie zu den betroffenen
Sektoren navigieren, und können auch weitere Änderungen an der Datei vornehmen,
wenn Sie sie in einem separaten Datenfenstern offenhalten. Sobald Sie die Änderungen in
dem Fenster gespeichert haben, werden sie auch wirksam in dem Datenfenster, das den
Datenträger bzw. die Partition repräsentiert, deren Daten Sie korrigieren
möchten, wenn Sie die Ansicht aktualisieren, einen neuen Datei-Überblick erstellen,
den Anfang einer Partition definieren, erneut versuchen, eine Datei mit einem defekten
FILE-Record zu öffnen usw. usf.
Bitte beachten Sie, daß nur vollständige Sektoren, keine Teildaten davon,
überlagert werden können. Die Überlagerung kann nur für einen
Datenträger oder eine Partition gleichzeitig aktiv sein. Bei Bedarf können
Sie eine vollständige Kopie (Image oder geklonter Datenträger) des virtuell
reparierten Datenträgers bzw. Images mit den üblichen Befehlen erzeugen,
während die Überlagerung aktiv ist, so daß in der Kopie die künstlich
aufgetragenen Daten direkt eingebettet sind.
-
Unterstützung für PC-kompatible BSD-Disklabel-Partitionierung.
-
Möglichkeit, einen physischen Datenträger (z.B.
lokale Festplatte oder Festplatte oder RAM mittels F-Response geöffnet)
automatisch von der Kommandozeile zu sichern. Der erste Parameter sollte mit
einem Doppelpunkt beginnen und dann die Nummer des Datenträgers in Windows
angeben (z.B. ":1" für Festplatte Nr. 1). Der Datenträger
wird beim Programmstart automatisch geöffnet. Der zweite Parameter sollte
mit dem Pipe-Symbol beginnen, gefolgt von entweder e01 oder raw, um das gewünschte
Sicherungsformat anzugeben, gefolgt von einem weiteren Pipe-Symbol und Pfad und
Dateiname für die Sicherungsdatei (z.B. "|e01|G:\Output filename.e01").
Als dritter Parameter kann "auto" angegeben werden, um X-Ways Forensics nach
der Sicherung automatisch zu schließen. (Dieses Kommando war in WinHex und
X-Ways Forensics schon immer verfügbar, wie es auch schon immer möglich
war, Dateien von der Kommandozeile aus öffnen zu lassen oder .whs WinHex-Skripte
ausführen zu lassen.)
Ein Powershell-Skript, das die Sicherung des physischen
Arbeitsspeichers entfernter Rechner automatisiert, mittels F-Response Enterprise
und X-Ways Forensics und unter Verwendung der oben genannten neuen Kommandozeilen-Optionen,
wurde vor kurzem
hier veröffentlicht.
-
Simultane Erzeugung von 2 Kopien von .e01 Evidence-Files
war nicht erfolgreich, falls diese unterschiedliche Namen hatten. Das wurde
behoben.
-
Berichtet die Gesamtzahl an CRC-Fehlern in den
Asservat-Eigenschaften für jede Hash-Berechnung wenn die
Chunk-CRC-Werte beim Lesen aus .e01 Evidence-Files überprüft
werden (siehe Optionen | Sicherheit).
Suchfunktionen
-
Leicht zu verwendende Einstellungen für das
Alphabet, das Wortgrenzen defininert, wenn nur nach ganzen Wörtern
in auf Lateinisch basierenden Sprachen gesucht wird. Die Einstellung
für das gründlichste Suchergebnis ist als Standard vorgesehen. Benutzer,
die von unsinnigen Suchtreffern für kurze Suchbegriffe in Nicht-Text-Daten
wie Base64 oder binären Mülldaten überschwemmt werden, können die beiden
anderen Optionen probieren. Diese zwei Optionen können dazu führen, in
bestimmten Konstellationen gültige Suchtreffer zu verpassen (hängt vom
Dateiformat ab), aber können immer noch zu rechtfertigen sein als
große Zeitersparnis für Suchen in Textdokumenten.
-
Möglichkeit, GREP-Syntax ausdrücklich nur
für einige bestimmte Suchbegriffe zu verwenden, während andere
Suchbegriffe in natürlichen Sprachen sind. Stellen Sie hierzu sicher,
daß die GREP-Syntax-Option nur halb angekreuzt ist, und stellen Sie
den GREP-Ausdrücken "grep:" voran.
-
Analog, wenn GREP-Syntax nicht verwendet wird, können
Sie jetzt nur nach einigen bestimmten Suchbegriffen als ganze Wörter suchen
lassen, ebenfalls indem Sie die entsprechende Box nur halb ankreuzen und die
Suchbegriffe, die Sie nur als ganze Wörter finden wollen, durch
Voranstellen eines Tabulatorzeichens einrücken.
-
X-Tensions API: Neue Flags XWF_SEARCH_WHOLEWORDS2 und
XWF_SEARCH_GREP2 für die neuen Suchoptionen. Neue Funktion XT_PrepareSearch
unterstützt, die es X-Tensions, die Suchtreffer beobachten, ermöglicht,
auch bestimmte Suchoptionen zu beobachten und die Suchbegriffe anzupassen.
-
Maximale Anzahl enthaltener Suchbegriffe, die in der
Suchbegriffe-Spalte im Verzeichnis-Browser angezeigt werden, ist jetzt 25
statt bisher 10.
Bedienbarkeit
-
Das Mausrad scrollt aus Gründen der Bedienbarkeit
im Galerie-Modus jetzt immer exakt um eine Vorschaubilder-Seite. Überall
sonst scrollt das Mausrad seit v16.7 um die Anzahl an Zeilen, die in der Windows
Systemsteuerung festgelegt sind. In v16.6 und früher war dies eine Option in
den Allgemeinen Optionen.
-
Wenn ein externes Verzeichnis dem Dateiüberblick angehängt
wird, erzeugt X-Ways Forensics normalerweise virtuelle Dateien in einem neuen virtuellen
Verzeichnis. Jetzt gibt es eine Option, die Dateien im Dateiüberblick in
existierenden Verzeichnissen des selben Namens an der selben Position im Verzeichnisbaum
unterzubringen. Nützlich, wenn Sie eine gesamte Verzeichnisstruktur aus
dem Image kopieren zwecks Konvertierung/Entschlüsselung/Übersetzung/... dieser
Dateien außerhalb von X-Ways Forensics, und dann die Ergebnisse in den
Dateiüberblick übernehmen und die Dateien neben ihren original
Gegenstücken in den selben original Verzeichnissen sehen wollen.
Dies kann z.B. helfen, wenn Sie von Adobe Acrobat OCR-Texterkennung auf PDF-Dokumente
anwenden lassen wollen, die von X-Ways Forensics als nicht
durchsuchbar identifiziert wurden.
-
Wenn Sie ein externes Verzeichnis dem Dateiüberblick
anhängen lassen, werden Sie jetzt gefragt, ob das gewählte Verzeichnis
selbst ebenfalls angehängt werden soll (bisheriges Standardverhalten in
früheren Versionen) oder lediglich dessen Inhalte.
-
Es ist jetzt möglich, den Verzeichnis-Browser zu
"unsortieren", indem man den Spaltenkopf derjenigen Spalte, die
das primäre Sortierkriterium darstellt, anklickt während man
die Umschalt-Taste gedrückt hält.
-
Der Drucken-Befehl im Kontextmenü des Verzeichnis-Browsers
hat jetzt eine bequeme Option, ggf. vorhandene Kind-Objekte nach der/n gewählten
Datei(en) zu drucken, z.B. E-Mail-Anhänge zusammen mit ihren jeweiligen
E-Mails.
-
Möglichkeit, mehrere ausgewählte Dateien optional
in getrennten Druckaufträgen zu drucken, wie in v16.3 und früher.
-
Es ist jetzt einfacher, Daten in den Zeitstempel-Filter-Dialogen
einzugeben. Sie können jetzt per Knopfdruck eine Kalenderfunktion zum Auswählen
des Datums per Mausklick aufrufen.
-
Diverse andere Elemente der Benutzeroberfläche wurden
verbessert.
-
Neues Icon für umbenannte/verschobene Verzeichnisse
in FAT- und exFAT-Volumes.
-
Mehr statistische Informationen in den Asservateigenschaften.
-
Möglichkeit zum gelegentlichen Prüfen auf Updates online
(Optionen | Sicherheit). Dabei wird u. U. die Verfügbarkeit einer neueren Version
oder eines neuen Service-Releases der aktuell verwendeten Version (keine
Vorab-Versionen) angezeigt, und Sie erhalten die Möglichkeit zum sofortigen
Herunterladen. Es werden keinerlei Daten von innerhalb des Programms an das Internet
übertragen, z. B. auch keine System-Information, Benutzer-Informationen oder Dongle-ID,
weder direkt noch verschlüsselt oder anonymisiert, nicht mal die aktuell verwendete
Versionsnummer, sondern gar nichts. Diese Option ist standardmäßig aktiv nur dann,
wenn das Programm davon ausgehen kann, daß es auf dem eigenen System des Benutzers
ausgeführt wird (wenn von Laufwerk C: aus gestartet oder wenn es mit dem Setup-Programm
installiert wurde). Die Prüfung findet nicht schon beim ersten Programmstart statt,
so daß Sie auf jeden Fall die Gelegenheit haben, diese Option auszuschalten, bevor
etwas passiert. Angesichts der Tatsache, daß die meisten Systeme, auf denen X-Ways
Investigator und X-Ways Forensics verwendet werden, keine Internet-Verbindung haben,
hat diese Option nur eine begrenzte Wirkung.
-
Ob neue Berichtstabellen-Verknüpfungen für ausgewählte
Dateien nur für die gewählten Dateien oder auch für deren Kind-Objekte,
Duplikate, usw. erzeugt werden, ist jetzt eine Einstellung spezifisch für jede
Berichtstabelle.
-
Der Menü-Befehl Ansicht | Anzeige aktualisieren befüllt
jetzt auch den Verzeichnis-Browser neu, falls dieser den Eingabefokus hat.
Nützlich z.B. wenn ein Filter für markierte Objekte aktiv ist und Sie die
Markierung einiger der gelisteten Dateien entfernen, wenn Sie die Liste im
Verzeichnis-Browser auf den aktuellen Stand bringen und die nicht mehr markierten
Dateien aus der Anzeige entfernen möchten.
-
Knöpfe, die es ermöglichen, alle Kategorien
im Typ-Filter auf- bzw. einzuklappen. Aufklappen aller Kategorien kann
nützlich sein, wenn Sie einen bestimmten Typ schnell finden möchten,
indem Sie seine Buchstaben eintippen, während die Baumdarstellung den
Eingabefokus hat.
-
Neue Option für Meldungen: Wenn in Optionen
| Sicherheit gar nicht angekreuzt, werden nur Ausnahmefehler mit potentiell
schwerwiegenden Folgen (etwa unvollständige Untersuchungsergebnisse)
im Nachrichtenfenster angezeigt. Vollständig angekreuzt werden alle
angezeigt, wie bisher, selbst solche, die typischerweise nur mit
beschädigten Dateien auftreten und keine negativen Auswirkungen auf
andere Untersuchungsergebnisse haben. Die neue Standard-Option ist eine
vernünftige Kompromißlösung.
Diverses
-
Fähigkeit, bis zu ~4 GB an Daten in die interne
Zwischenablage der 64-Bit-Edition zu kopieren (~2 GB bisher, und auch
weiterhin in der 32-Bit-Edition).
-
Neuer Hash-Typ verfügbar: Adler32
-
Die Werte der Bits in den Volume-Attributen von
HFS+-Dateisystemen werden jetzt im Technischen Detailbericht angezeigt.
-
Option, nur markierte Dateien für Anzeige im
Bericht herauszukopieren, statt alle oder keine. Nützlich, falls Sie
alle relevanten Dateien mit ihren Metadaten im Bericht aufführen
wollen, aber nur eine Unterauswahl davon zeigen wollen.
-
Sortierung nach Pfad beschleunigt.
-
Viele kleinere Verbesserungen.
-
Einige kleinere Korrekturen.
-
Programmhilfe und Nutzerhandbuch überarbeitet und
aktualisiert für v16.9.
Änderungen der Service-Releases von v16.8:
-
SR-1: Suchtreffer in dekodierten Dateiversionen wurden
fälschlicherweise an deren künstlichen Offsets im Datei-Modus
hervorgehoben. Dies wurde vermieden.
-
SR-1: Ein Fehler wurde behoben in der Art, wie die 64-Bit-Edition
exFAT-Dateisysteme liest.
-
SR-1: Ein Fehler wurde behoben, der auftreten konnte,
wenn Datei-Container kopiert wurden.
-
SR-1: Die Warnung über in Verwendung befindliche
Asservate wurde vermieden in einigen Situationen, in denen sie nicht notwendig ist.
-
SR-1: Inkorrekte Ankreuz-Zustände im Typ-Filter-Dialog
wurden behoben, die nach Doppelklicken in Windows-Versionen neuer als XP
auftreten konnten.
-
SR-1: X-Ways Imager-Download aktualisiert mit v16.8.
Besitzt jetzt eine 64-Bit-Edition, was als mächtiges Programm zur
Datenträger-Sicherung und zum Klonen für die 64-Bit-Edition von
Windows PE oder FE nützlich ist.
-
SR-2: Eine 64-Bit-Edition der normalen (nicht
Dongle-basierten) Version von WinHex ist jetzt für Nutzer mit professioneller
oder Specialist-Lizenz verfügbar. Der Speicherbedarf von WinHex
ist sehr gering, so daß der erweiterte logische Adreßraum der
64-Bit-Edition keinen relevanten Vorteil bietet. Allerdings kann die 64-Bit-Edition,
im Gegensatz zur 32-Bit-Edition, aus einem 64-Bit Windows PE ausgeführt
werden, wie Sie es von einer 64-Bit Windows 7 oder Windows 8 Installations-CD
oder im Fall von Problemen von einer Festplatte mit Windows 8 Installation
booten können. Dies ist z. B. nützlich, wenn Sie Sektoren derjenigen
Partition, die Ihre Windows-Installation entält, bearbeiten/reparieren
oder sicher löschen möchten, die sonst in Windows Vista und später
schreibgeschützt sind.
Weitere Informationen zu Windows PE. Lizensierte Nutzer können den
Download-Link der zusätzlichen 64-Bit-Dateien von der
üblichen Webseite
abrufen.
Das Setup-Programm ist weiterhin eine 32-Bit-Anwendung. Als portable Anwendung
braucht WinHex nicht und sollte auch nicht mittels Setup-Programm installiert werden.
-
SR-2: Eine Endlosschleife wurde vermieden, die in v16.8
bei der Datei-Header-Signatur-Suche nach index.dat-Datensätzen im freien Speicher
auftreten konnte.
-
SR-2: Ein Ausnahmefehler wurde behoben, der auftreten konnte,
wenn alte Varianten des alten Datei-Container-Formats geladen wurden.
-
SR-2: Ein seltener Ausnahmefehler wurde verhindert, der beim
Dateiüberblick-Erzeugen bei Ext-Dateisystemen auftreten konnte.
-
SR-3: Ein Ausnahmefehler in der 32-Bit-Edition von
X-Ways Forensics 16.8 wurde behoben, der nach der Erzeugung eines
Dateiüberblicks von FAT-Volumes auftreten konnte.
-
SR-3: Die Erzeugung von mehreren Tausenden von
Berichtstabellen-Verknüpfungen auf einmal oder deren Import aus einem
Datei-Container konnte in v16.8 sehr lange dauern. Das wurde korrigiert.
-
SR-3: Aussagekräftige Benennung für Prefetch-Dateien
in der Datei-Header-Signatur-Suche.
-
SR-4: Einige Probleme in X-Ways Imager wurden behoben.
-
SR-4: Die Besitzer-ID von Dateien, die NTFS-Volumes
entstammen, wurde von Datei-Containern der 1. Generation nicht an
Datei-Container der 2. Generation weitergereicht. Dies wurde behoben.
-
SR-4: Sortierung nach Asservat sortiert nicht mehr
alphabetisch, sondern nach der Reihenfolge der Asservate im Fall-Baum.
Dies ist erheblich schneller und möglicherweise sogar von vielen
Nutzern so erwartet oder erwünscht.
-
SR-4: Der Befehl "Liste nicht sortieren"
befüllt jetzt automatisch den Verzeichnis-Browser mit den selben
Objekten in der Reihenfolge, in der sie im Dateiüberblick verzeichnet
sind. Nützlich insbesondere für Nutzer von X-Ways Investigator,
die es gewohnt sind, mit einer unsortierten Liste zu arbeiten, versehentlich
einen Spaltenkopf anklicken und nicht wissen, wie sie den Verzeichnis-Browser
neu befüllen können.
-
SR-4: Erkennt bestimmte nicht-standardgemäße
GIF-Bilder, die Ausnahmefehler erzeugen können, und versucht nicht mehr,
diese zu verarbeiten, um Probleme zu vermeiden.
-
SR-4: Möglichkeit, eine eigene Bitmap (16x16
Pixel) bereitzustellen, die Dateien im Verzeichnis-Browser als bereits
eingesehen kennzeichnet, falls Sie die standardmäßige hellgrüne
Farbe nicht mögen. Stellen Sie die Datei mit dem Namen 9.bmp ins selbe
Verzeichnis, in der die .exe-Datei liegt.
-
SR-5: Verbesserte Fähigkeit, Absender- und
Empfänger-Felder aus PST-E-Mail-Archiven zu extrahieren, die von
SysTools bei der Konvertierung von NFS zu PST künstlich erzeugt wurden.
-
SR-5: Geringfügige Verbesserungen bei der Extraktion aus Exchange EDB.
-
SR-5: Registry-Berichte für Windows 8 Registry-Hives so
vollständig wie für frühere Windows-Versionen.
-
SR-5: X-Tensions, die via Extras | X-Tensions ausführen
gestartet werden, werden jetzt standardmäßig auf das aktive Datenfenster
angewandt, falls ein Datenfenster offen ist, genau wie Specialist | Dateiüberblick
erweitern.
-
SR-5: Bestimmte Situationen wurden vermieden, wo das
Markieren großer Zahlen von Dateien in einem großen Dateiüberblick
extrem langsam war. (Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie weiterhin derartige Probleme
haben.)
-
SR-6: Ein Fehler wurde behoben, der bei der E-Mail-Extraktion aus
Exchange EDB auftreten konnte.
-
SR-6: Seit v16.4 haben die Typ- und Kategorie-Filter
nicht alle numerischen Dateitypen, wie z.B. .123, .000, .001., verläßlich
behandelt. Das wurde behoben.
-
SR-6: Ein Ausnahmefehler wurde behoben, der unter bestimmten
Umständen bei der Erzeugung einer Vorschau für index.dat-Dateien auftreten
konnte.
-
SR-6: Ein seltener Ausnahmefehler wurde behoben, der beim Extrahieren
von E-Mails aus MBox-E-Mail-Archiven auftreten konnte.
-
SR-6: Ein Einfrieren des Programms wurde verhindert, das bei der
Verarbeitung bestimmter Dateien namens cache.db auftreten konnte.
-
SR-6: Verbesserte Kompatibilität der Datei-Container
des neuen Formats mit Mount Image Pro beim Kopieren von Verzeichnissen mit
Windows Explorer.
-
SR-7: Signaturen für die Dateityp-Prüfung leicht
aktualisiert.
-
SR-7: Ein Fehler wurde behoben, der bei der Verarbeitung von
SQLite-Datenbanken auftreten konnte.
-
SR-7: Einige Fehler wurden behoben, die bei der Verarbeitung
bestimmter beschädigter Dateien auftreten konnten.
-
SR-7: Eine Situation wurde vermieden, in der die
64-Bit-Edition stehenbleiben konnte, wenn bei der Datenträger-Sicherung
die Option "Daten in freien Clustern überspringen" verwendet wurde.
-
SR-7: Ein Fehler in v16.8 wurde behoben, der in
bestimmten Situationen (häufiger auf Maschinen mit vielen
Prozessorkernen) eine kleine Menge an unsichtbaren, überschüssigen
Daten am Ende von komprimierten .e01 Evidence-Files erzeugt hat, was in
anderen Tools zu einem falschen Hash-Wert und Lese- oder CRC-Fehlermeldungen
führen konnte, obwohl die angezeigten und zugreifbaren Daten in den
selben Tools 100% korrekt waren.
-
SR-7: Fehler wurden behoben, die auftreten konnten, wenn
das Limit von ~176 Millionen Suchtreffern erreicht wurde.
-
SR-8: Ein Datenfehler wurde behoben, der beim Sichern
von Datenträgern mit mehr als 4.294.967.295 Sektoren auftreten konnte.
-
SR-8: Ein Ausnahmefehler mit bestimmten
nicht-standardgemäßen Volume-Labels in FAT-Dateisystemen
wurde vermieden.
-
SR-8: Ein Ausnahmefehler wurde behoben, der in der
64-Bit-Edition bei der Verarbeitung von .evtx Event-Log-Dateien auftreten konnte.
-
SR-8: Ein Ausnahmefehler wurde behoben, der bei der
Verarbeitung bestimmter MSG-Dateien auftreten konnte.
-
SR-9: E-Mail-Extraktion aus MSG-Dateien wurde verbessert.
-
SR-9: Verzerrte Text-Proportionen wurden vermieden, die
auf Deckblättern auftreten konnten, wenn mehrere Dateien auf einmal mit
der Viewer-Komponente gedruckt wurden.
-
SR-9: Ein Fehler in der Suchfunktion des Registry Viewers
wurde behoben.
-
SR-9: Ein Absturz der Funktion Wiederherstellen/Kopieren
mit überlangen Pfaden wurde in der nicht Dongle-basierten Version
von WinHex behoben.
Wir hoffen, Sie bald wieder auf
http://www.x-ways.net
zu sehen, oder bei Facebook. Bitte leiten Sie diesen Newsletter
an andere Interessenten weiter. Anmelden kann man sich (z. B. noch mit
weiteren E-Mail-Adressen)
hier. Vielen Dank.
Freundliche Grüße
Stefan Fleischmann
--
X-Ways Software Technology AG
Agrippastr. 37-39
50676 Köln |
> Archiv des Jahres 2012 <
> Archiv des Jahres 2011 <
> Archiv des Jahres 2010 <
> Archiv des Jahres 2009 <
> Archiv des Jahres 2008 <
> Archiv des Jahres 2007 <
> Archiv des Jahres 2006 <
> Archiv des Jahres 2005 <
> Archiv des Jahres 2004 <
> Archiv des Jahres 2003 <
> Archiv des Jahres 2002
<
> Archiv des Jahres 2001
<
> Archive of the year 2000
<
|